________________________________________________________________________________________

 

Sind Sie der Meinung, dass mit unseren Steuermitteln sinnvoller umgegangen werden soll, als diese in ein City-Bahn-Projekt zu investieren, das mit Sicherheit zur u.a. Umweltzerstörung, Verschandelung der Stadt und Zerstörung des Wiesbadener Stadtbildes beitragen wird? Sind Sie der Meinung, dass unsere Steuergelder bürgernäher eingesetzt werden sollen, wie: Für eine dringende und flächendeckende Sanierung der Straßen, für eine bessere Reinigung der Stadt, sowie für die Renovierung der Schulen, Krankenhäuser und Altersheime?

Wenn ja, dann stimmen Sie bitte unten ab.

 

NEIN zur Steuerverschwendung City-Bahn - Eine Unterschriftenaktion

 

Bitte den Code eingeben:

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

________________________________________________________________________________________

 

Wir bitten hiermit jeden, der sich an der Unterschriftenaktion beteiligen möchte, die Unterschriftenliste (bitte hier hochladen) auf den Computer zu speichern und sie als erster zu unterschreiben (alle Angaben in leserlicher Block-Schrift). Nun möge er nach Kräften so viele persönliche Unterschriften sammeln, wie möglich. (Mindestmenge = 10 Unterschriften) Wenn Sie Ihre Möglichkeiten in Ihrer unmittelbaren Umgebung und im Freundeskreis ausgeschöpft haben, dann mailen Sie an: busse.statt.citybahn@aol.de und ich schicke Ihnen eine Adresse, an die Sie die Unterschriftenlisten abgeben/verschicken können. Parallel dazu bitten wir Sie freundlich, dass Sie per E-Mail Ihren breiteren Bekannten-/Freundeskreis über die Aktion informieren und alle auffordern, sich an der Unterschriftenaktion zu beteiligen. Das gleiche können auch alle Mitbürger tun, die aus Gesundheits- oder Altersgründen an der Unterschriftenlisten NICHT persönlich teilnehmen können – das Internet macht es möglich, Ihren Bekannten- und Freundeskreis auch auf diesem Weg zu aktivieren.

 

Wir bitten Sie, gemeinsam mit uns ein Schneeballsystem aufzubauen.

 

Bitte denken Sie immer daran: Nur gemeinsam und nur durch eine intensive Zusammenarbeit können wir dieses unsägliche City-Bahn-Projekt stoppen!

 

________________________________________________________________________________________

Wir plädieren für den Stopp des Projektes City-Bahn. Wir fragen uns, auf welchen Grundlagen die Entwurfs- und die Genehmigungsplanung für die City-Bahn durch Beschluss der StVV vom 21.12.2017 genehmigt wurde. Auf Grund der KNA (Kosten-Nutzen-Analyse) sicherlich nicht, denn die detaillierte KNA wurde den Stadtparlamentariern vor dem Beschluss nicht vorgelegt. Bis heute ist die KNA durch die breite Öffentlichkeit nicht überprüfbar und wirft viele Fragen auf. Die City-Bahn AG hatte - trotz zahlreicher Anstrengungen - bis heute kein überzeugendes Konzept vorgelegt, das die Verkehrssituation Wiesbadens nachweislich entlasten könnte und gleichzeitig für die breite Öffentlichkeit ohne Nachteile wäre. Da KNA bis heute nicht öffentlich überprüfbar ist, verliert das Projekt jegliche Legitimation zur Weiterentwicklung, zumal alle damit verbundenen Projektkosten und die City-Bahn-Werbekosten in intransparenter und nicht überschaubarer Millionenhöhe bereits jetzt aus den Steuergeldern der Wiesbadener Bürger finanziert werden.

450 Mio. € sind für eine nicht nachweisbare Entlastung des Individualverkehrs nicht zu verantworten, zumal in Wiesbaden ein gut funktionierendes Bus-System bereits existiert. Die Transparenz bei den Investitionskosten fehlt. Alle Pro-City-Bahn-Werbemaßnahmen, sowie alle Projektkosten (59 Mio.!) werden schon heute aus UNSEREN Steuermitteln finanziert. Die City-Bahn kann wegen der Enge der Straßen niemals zur Entlastung des Individualverkehrs führen, sondern wird zu einem flächendeckenden Verkehrsinfarkt führen. Das Projekt droht das Stadtbild durch ein eigenes ca. 6 m breites Schotter-Gleisbett mit Oberleitungen zu verschandeln, wobei eine 100%ige Verschlechterung der Haltestellen-Erreichbarkeit zu befürchten ist. Die Vorteile der City-Bahn im Vergleich zu den enormen Kosten sind nicht vertretbar. Die Bürger würden durch das Projekt massiv auf zahlreichen Ebenen belastet. Darüber hinaus können unsere Steuergelder effektiver und bürgernäher eingesetzt werden: Für eine dringende und flächendeckende Sanierung der Straßen, für eine bessere Reinigung der Stadt, sowie für die Renovierung der Schulen, Krankenhäuser und Altersheime.

Zusammenfassung

Finanzielle Gründe: 

1. Weil ESWE, inklusive City-Bahn AG hundertprozentig Eigentum der Stadt ist, werden alle intensiven Pro-City-Bahn-Werbemaßnahmen, sowie alle Kosten, die  zu der Entwicklung des Projektes führen (59 Mio!), schon heute direkt oder auf Umwegen, aus den Steuermitteln der Wiesbadener Bürger finanziert, unabhängig davon, ob sich das Projekt lohnt oder nicht. Das muss sofort gestoppt werden!

2. Das Einsetzen von ca. 450 Mio. Euro (oder wesentlich mehr - die Kosten für den Stuttgarter Bahnhof haben sich inzwischen verdreifacht) – sind für eine bisher nicht nachweisbare Entlastung des Individualverkehrs nicht zu verantworten, zumal ein gut funktionierendes Bus-System durch ein enorm kostspieligeres, aber kaum besseres, ersetzt würde. Schließlich wird es NICHT bei den ursprünglich geschätzten 450 Mio. bleiben, gleichgültig, ob das Projekt aus Bundes-, Landes-, aus städtischen oder sonstigen Mitteln finanziert wird.

3. Fehlende Transparenz bei den Investitionskosten. Eine KNA ist nicht öffentlich überprüfbar. Aus der KNA vom 12.12. 2017 geht nicht eindeutig hervor, ob der Faktor in Höhe von 1,5 für die Gesamtstrecke Mainz-Wiesbaden-Bad Schwalbach errechnet wurde. Auf Nachfrage bei Herrn Prof. Zemlin wurde uns mitgeteilt, dass die Bürger der KNA (am 12.12.2017 vorgelegt) ohnehin nicht verstehen würden...

4. Steigende Abgabelast für Wiesbaden - durch laufende Subventionen der City-Bahn in mindestens 1-2 Mio-Höhe jährlich, für die nur Wiesbadener Steuerzahler gerade stehen sollen. Diese Gelder werden dann weiter bei den Schulen- und Straßensanierungen fehlen.

5. Auch müsste mit erheblichen Zinsen für die Zwischenfinanzierung der Landes- und Bundeszuschüsse gerechnet werden. Diese Kosten würden direkt den Wiesbadener Steuerzahler belasten. (Wurden diese im Kosten-Nutzen-Analyse eingerechnet? - Unbekannt!)

6. Die Unrentabilität des Projektes ist - bis auf weiteres - dadurch bewiesen, dass die bisherige Ausgabe der KNA nicht öffentlich zugänglich, sprich: Nicht überprüfbar ist.

7. Woher ist ersichtlich, dass die Strecke Wiesbaden – Bad Schwalbach sich finanziell rechnet? (KNA ist nicht öffentlich überprüfbar!)

8. Am Ende werden die Preise im öffentlichen Nahverkehr nicht mehr bezahlbar, was dann wiederum zum Umstieg auf den privaten PKW führen würde.

Historische und geographische Hintergründe:

1. Das historische Zentrum von Wiesbaden wurde als ein Kurort angelegt, nicht als eine Stadtmetropole. Daher sollte das historische Stadtbild erhalten und nicht durch Eisenbahnschienen verschandelt werden. Ja, Eisenbahnschienen, denn für die Citybahn wird auf mind. 90 % der Strecke ein eigenes ca. 6m breites Schotter-Gleisbett mit Oberleitungen durch die Stadt verlegt und ist somit für andere Verkehrsteilnehmer nicht befahrbar. Das Schienensystem soll nicht – wie in den Zeitungs-Fotomontagen präsentiert – in die Fahrbahn eingebaut werden. Durch die gesamte Stadt Wiesbaden sollten aus der Fahrbahn herausragende Eisenbahnschienen führen – denn nur auf diese Weise würde Wiesbaden die Zuschüsse des Bundes erhalten!

2. Die Breite der Straßen ist für Straßenbahn, Auto- und Busverkehr nebeneinander ungeeignet. Vorausgesetzt, dass man nicht bereits jetzt plant, den Autoverkehr aus dem Stadtzentrum komplett zu verbannen.

3. Die Straßen in weiteren neueren Stadtteilen wurden später ähnlich relativ eng gebaut und sind somit für eine City-Bahn, kombiniert mit Auto- und Busverkehr, nicht kompatibel. Die Kombination City-Bahn, Auto- und Busverkehr würde auf den engen Straßen Wiesbadens zu einem fatalen Verkehrsinfarkt führen.

4. Es gilt auch zu bedenken, dass die Stadt Wiesbaden aus einer hügeligen Landschaft besteht, die für den Schienenverkehr nur bedingt (nur mit gesteigerten Instandhaltungskosten, die aus unseren Steuergeldern finanziert werden sollten) geeignet ist.

5. Die Straßenbahn aus dem Jahr 1898 konnte sich aus oben genannten Gründen nicht etablieren (sprich: rechnen) – und die Linien wurden nach und nach aufgegeben. Das aufgegebene Projekt soll als ein realistisches Warn-Mahnmal dienen.

Folgen des City-Bahn-Projektes:

1. Es müssen alle Leitungen/Kanäle im Erdreich verlegt werden, die sich im Streckenverlauf befinden. Damit sind erhebliche Baumaßnahmen (sprich LÄRM) vorprogrammiert. Zur Folge dürften dann ganze Straßen gesperrt sein und ein damit verbundenes Verkehrschaos unausweichlich werden. - (Wurden diese Kosten in die Kosten Nutzen-Untersuchung aufgenommen? - Unbekannt!)

2. Wie wird der Bürger vor dem Lärm während der Bauarbeiten geschützt? Wie kann er sich vor dem Lärm des 70 Meter langen City-Bahn-Zuges schützen? (Wurden diese Kosten in die Kosten-Nutzen-Analyse aufgenommen? - Unbekannt!)

3. Wohin mit den Autos auf der Trasse und in den Nebenstraßen? - Alle Parkplätze an der Gesamt-Strecke müssten weichen.

4. Die meisten Bäume an der Strecke müssten aufgrund der Elektro-Leitung gefällt werden. (Bienricher Allee, Rheinstraße, tausende Bäume auf der Aartalbahnstre-cke entlang. …....................................................................                                                                                                                               5. Die City-Bahn-Haltestellen sollten von einander in 600 Meter-Entfernung gebaut werden. Die vorgeschriebene Entfernung zwischen den Bushaltestellen beträgt nur 300 Meter. Demzufolge bedeutet das City-Bahn System eine 100%ige Verschlechterung der Haltestellen-Erreichbarkeit.

6. Ein Überqueren der Citybahn-Gleise wird erschwert – ist nur an ausgewählten Stellen möglich

7. Bei dem durch die City-Bahn entstandene einspurige Autoverkehr, werden die Pflege- und Rettungsdienste, Feuerwehr sowie Anlieferungen massiv am Durchgang behindert.

8. Die Länge eines City-Bahn-Zuges soll 75 Meter sein. Wie lang muss dann jede Haltestelle werden? Wohin sollten diese Haltestellen, bei der durch die City-Bahn bereits entstandenen einspurigen Auto- und Busverkehrsbahnen? (Wurden die Kosten für die Haltestellen in die Machbarkeitsstudie eingerechnet?)

9. Die Grundmauern der Häuser an der Strecke werden aufgrund ständiger Erschütterungen beschädigt. Deutliche Immobilienentwertung (viz. Mainzelbahn) folgt. Wurden hier Gutachten erstellt und wurde ermittelt, wie man dieses Problem lösen will? Wurde dieses Problem in den Kosten Nutzen-Plan aufgenommen? - Unbeantwortete Fragen!)

10. Der Vorwand, es gehe hier um Umweltschutzmaßnahmen ist nicht haltbar. Elektrobusse sind umweltfreundlicher, kostengünstiger und flexibler.

11. Auf der Aartalbahnstrecke hat sich innerhalb der 45 Jahre seit der Stilllegung der Aartalbahn-Trasse ein Biotop gebildet; auf der Strecke leben inzwischen unter Artenschutz stehende Tiere und diverse Vogelarten. Soll dieses Biotop durch die Reaktivierung der Strecke Wiesbaden-Bad Schwalbach zerstört werden? Werden diese Zahlen in KNU eingerechnet? - Frage unbeantwortet!

Bei allen o.a. Zeilen ist ersichtlich, dass bei diesem Plan massive Unklarheiten und unvertretbare finanzielle Risiken für die Folgekosten bestehen. Aus den oben genannten Gründen bitten wir jeden, der unsere Argumente schlüssig findet, unsere Unterschriftenaktion zu unterzeichnen. Unterschreiben Sie bitte entweder auf der Unterschriftenliste (Info-Stände) oder direkt hier oben.

Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie uns, das Projekt City-Bahn zu stoppen!

Und wer die Bürgerinitiatige BSCB! auch finanziell unterstützen möchte:

 

Bankverbindung: Sparda Bahn Hessen, DE37 5009 0500 0005 7888 98,

BSCB! - i.A. Katharina Tauc