Unterschriftenaktion  gegen das Projekt "City-Bahn"  machen Sie mit  -   jede Stimme zählt!

 

SPENDENAUFRUF !

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BI „Busse statt Citybahn!“ bereitet erste Schritte für ein Bürgerbegehren vor! Helfen Sie uns, das City-Bahn-Projekt zu stoppen! Unsere Bürgerinitiative wird von engagierten Menschen vorangetrieben, die ihre Zeit und Engagement einbringen. Es gibt aber auch Mitbürger, die unsere Arbeit toll finden, aber keine Zeit haben, sich selbst zu engagieren und uns stattdessen mit einer Geldspende unterstützen wollen. Dies war noch nie so wichtig wie in diesen Tagen, denn ohne eine finanzielle Basis können wir das Bürgerbegehren nicht in die Wege leiten. Für die bevorstehenden Schritte benötigen wir finanzielle Mittel, um Dinge zu organisieren wie:

juristischen Rat einholen ..............................................                                     Flyer, Plakate und Banner drucken ……………………………                            Werbung schalten in lokalen Medien, usw.

 

Wenn Sie uns dabei unterstützen wollen freuen wir uns über eine Spende an folgende Kto.Nr:

IBAN: DE37 5009 0500 0005 7888 98

BI-BSCB! – Katharina Tauc, Verw. Zw: Ein Herz für Wiesbaden!

 

Ihre Bürgerinitiative Busse statt City-Bahn!

 

 

 

 

Hurra! - Wir waren in RTL Hessen-Sendung! Die Sendung kann auch über Link auf unserer BI-BSCB! - Website eingesehen werden:     https://www.rtl-hessen.de/beitrag/streit-um-citybahn-Wiesbaden

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Wir sind eine Bürgerinitiative, die sich dafür einsetzt, das Projekt „City-Bahn““ zu verhindern. Einige unsere Mitglieder waren bei den vorherigen Bürgerinitiativen „Busse statt Stadtbahn“ (1998-2000) und „“Busse statt Aartalbahn““ (2008-2009) bereits aktiv.

 

Wir plädieren für den Stopp des Projektes „City-Bahn“ und fragen uns, auf welcher Grundlage die Stadtverordnetenversammlung am 21.12.2017 die Genehmigung der Entwurfsplanung  erteilt hat. Auf Grund der Nutzen-Kosten-Analyse (NKA) sicherlich nicht, denn die detaillierte NKA lag den Stadtparlamentariern zum Zeitpunkt ihrer Beschlussfassung nicht vor. Eins muss man dabei wissen: Die gesamte Planung der City-Bahn, sowie die Werbung für dieses Projekt  wird direkt oder indirekt bereits jetzt  von  unseren Steuergeldern finanziert. Und wer hat die Genehmigungen zur Planung erteilt? Der eigentliche 100% Eigentümer von ESWE und City-Bahn AG - die Stadt Wiesbaden (sprich: das Stadtparlament).

Die gegenwärtig  veranschlagten Gesamtkosten in Höhe von 320 Mio. € (anfängliche Schätzungen gingen von 450 Mio.  aus ) sind für eine nicht   nachgewiesene Entlastung des Individualverkehrs nicht zu verantworten, zumal in Wiesbaden ein gut funktionierendes Bus-System bereits existiert.  Die City-Bahn kann wegen der Enge der Straßen niemals zur Entlastung des Individualverkehrs führen, denn 4-spurige Straßen würden durch die City-Bahn auf 2 Fahrspuren reduziert.    Auf stark frequentierten Straßen (Biebricher Allee, Bahnhofstrasse, Rheinstrasse, usw.) wird dies zu einem Stau ohne Ende und eine Vervielfachung des CO2-Ausstoßes führen. Es ist nicht anzunehmen, dass die Autofahrer, die ihre Arbeitsstelle bislang mit dem eigenen PKW erreichen, auf  die City-Bahn umsteigen werden, wenn ihre Arbeit nicht gerade zufällig an der - City-Bahn-Trasse liegt. Ebenfalls ist es nicht anzunehmen, dass Arbeitnehmer ihren Firmensitz in die Nähe des City-Bahn verlagern werden nur damit die Prognosen von Prof. Zemlin  erfüllt werden können. Daher ist seine These der  Verlagerung des Verkehrs vom   selbstgenutzten PKW auf die City-Bahn hinfällig.

Die City-Bahn AG hat  - trotz zahlreicher Anstrengungen - bis heute kein überzeugendes Konzept vorgelegt, wie die Verkehrssituation Wiesbadens durch eine Straßenbahn entlastet werden  könnte, ohne zugleich gravierende Nachteile an anderer Stelle für die Bevölkerung neu zu schaffen.  Da zudem die detaillierte NKA bis heute nicht für die Öffentlichkeit überprüfbar ist, verliert das Projekt jegliche Legitimation.

 

Wir betrachten dieses Projekt als eine ungeheuerliche Steuerverschwendung in einer Zeit, wo die Straßen, sowie die meisten Schulen, Sporthallen  in Wiesbaden einer dringenden  Sanierung  bedürfen. Wir, die Bürger dieser Stadt, stellen das Projekt „City-Bahn“  wegen seiner unmittelbaren wie auch künftigen Kosten in Millionenhöhe , wegen seiner gravierenden und nicht mehr rückgängig zu machenden Eingriffe in das Stadtbild und den Individualverkehr (mit direkten Folgen für den Einzelhandel, die Wirtschaft, das Handwerk und die Anwohner) und wegen seiner langfristigen finanziellen Folgen in Frage. Unsere Steuergelder können effektiver und bürgernäher eingesetzt werden: Für eine dringende und flächendeckende Sanierung der Straßen, für eine bessere Reinigung der Stadt, sowie für die Sanierung der Schulen, und Einstellung von fehlenden Lehrkräften. (Aber dafür bekommt die Stadt  keine Zuschüsse des Bundes.)

 

Folgen des City-Bahn-Projektes:

1. Die City-Bahn-Haltestellen sollen in Abständen von jeweils  600 Meter-Entfernung gebaut werden. Die  derzeitige Entfernung zwischen den Bushaltestellen beträgt nur 300 Meter. Demzufolge bedeutet das City-Bahn-System eine 100%ige Verschlechterung der Haltestellen-Erreichbarkeit. Trotzdem behauptet Prof. Zemlin (ESWE Verkehr), dass die City-Bahn 100 000 Fahrgäste täglich  befördern würde. Auf unsere Nachfrage: WIE diese denn zu den Straßenbahnhaltestellen gelangen sollen? - Lautete die Antwort: MIT DEN BUSSEN! (Willkommen im Irrenhaus!)

2. Die These der Verlagerung des Verkehrs vom Auto auf die City-Bahn ist hinfällig: Es ist nicht anzunehmen, dass die Autofahrer, die ihre Arbeitsstelle durch den Fahrzeug erreichen müssen, auf CB umsteigen werden, wenn ihre Arbeit nicht an der CB-Trasse liegt. Ebenfalls ist es nicht anzunehmen, dass die Arbeitnehmer ihre Arbeitsstelle, die nicht an der Trasse liegt, gegen einer Arbeit austauschen, die an der CB-Trasse liegen würde.

3. Die These, die City-Bahn  sei umweltfreundlich (angeblich sollen durch die  City-Bahn eine Lärmminderung und eine Abgasreduktion  um 4.500 Tonnen CO2 erreicht werden können)  ist eine waschechte Demagogie par excellence! Bei der Trasse der City-Bahn wird es sich überwiegend um Schotter-Gleise handeln, die nicht in die Fahrbahn integriert  sind ; aus diesem  Grund muss die City-Bahn ein von der übrigen Fahrbahn abgetrenntes Gleisbett erhalten, das für   andere Fahrzeuge nicht befahrbar sein wird (Nur für diese Variante bekommt man die Zuschüsse des Bundes!) Die breitesten betroffenen Straßen, die wir in Wiesbaden haben, sind die 4-spurigen Straßen (2 in einer Richtung, 2 in der Gegenrichtung) Biebricher Allee, Rheinstraße, Bahnhofstraße und Klarenthaler Straße, alle übrigen Straßen sind wesentlich enger und maximal 2-spurig gebaut. Alle diesen Straßen sind schon heute deutlich belastet. Wenn man in beiden Richtungen 1 Fahrspur für die City-Bahn weg nimmt, ist auf den Rest-Spuren ein Stopp-and- Go bis hin zum Verkehrsinfarkt vorprogrammiert. Stopp-and-Go führt bekanntlich zu einem Mehrfachen an CO2 -Belastung.

4. Behinderung des Verkehrsflusses - Der Verkehrsfluss Wiesbadens wird durch Straßenbahnen behindert. Die Züge werden sich als bis zu 75 Meter lange Lindwürmer durch unsere Stadt winden und für ein Verkehrschaos sorgen.

5. Bei dem durch die City-Bahn entstandene einspurige Autoverkehr, werden die Rettungsdienste, Feuerwehr und Polizei  massiv am Durchgang behindert.

6. Wohin mit den Autos auf der Trasse und in den Nebenstraßen? - Fast alle Parkplätze an der Gesamt-Strecke werden der Trasse der City-Bahn weichen müssen.

7. Die meisten Bäume an der Strecke müssen aufgrund der Elektroleitung gefällt werden. (Biebricher Allee, Rheinstraße, tausende Bäume entlang der Aartalbahnstrecke).

8. Die Länge eines City-Bahn-Zuges soll 75 Meter sein. Wohin sollen diese Haltestellen, bei der durch die City-Bahn bereits verursachten   Einspurigkeit der Fahrbahnen ? (Wurden die Kosten für die Haltestellen in die Machbarkeitsstudie eingerechnet?)

9. Es müssen alle Leitungen/Kanäle im Erdreich verlegt werden, die sich im Streckenverlauf befinden. Damit sind erhebliche Baumaßnahmen (sprich LÄRM) vorprogrammiert.  In ihrer Folge werden dann ganze Straßen gesperrt und ein dadurch verursachtes Verkehrschaos ist unausweichlich. - (Wurden diese Kosten in die Kosten Nutzen-Untersuchung aufgenommen? - Unbekannt!)

10. Wie wird der Bürger vor dem Lärm während der Bauarbeiten geschützt?                                    Wie kann er sich vor dem Lärm des 75 Meter langen City-Bahn-Zuges schützen? (Wurden diese Kosten in die Kosten-Nutzen-Analyse aufgenommen? - Unbekannt) 
http://www.badische-zeitung.de/anwohner-zeigen-die-vag-wegen-lauten-strassenbahnen-an

11. Ein Überqueren der City-Bahn-Gleise ist nur an ausgewählten Stellen möglich.

12. Die Grundmauern der Häuser an der Strecke werden durch die City-Bahn  aufgrund ständiger Erschütterungen beschädigt. Deutliche Immobilienentwertung (viz. Mainzelbahn) folgt. Wurden hier Gutachten erstellt und wurde ermittelt, wie man dieses Problem lösen will? Wurde dieses Problem in die  Kosten-Nutzen-Analyse aufgenommen?

13. Auf der Trasse der Aartalbahn hat sich innerhalb der 45 Jahre seit ihrer Stilllegung ein Biotop entwickelt; auf der stillgelegten Strecke leben inzwischen unter Artenschutz stehende Tiere und diverse Vogelarten. Soll dieses Biotop durch die Reaktivierung der Strecke Wiesbaden-Bad Schwalbach zerstört werden? Werden diese Aspekte  in der NKA mit einbezogen?

Historische und geographische Hintergründe:

1. Das historische Zentrum von Wiesbaden wurde als Kurort angelegt, nicht als Stadtmetropole. Daher sollte das historische Stadtbild erhalten bleiben und nicht durch Schotter-Gleise verschandelt werden. Für die City- Bahn soll auf mind. 90 % der Strecke ein eigenes ca. 6m breites Schotter-Gleisbett mit Oberleitungen durch die Stadt verlegt werden,  das für andere Verkehrsteilnehmer nicht befahrbar ist, denn nur auf diese Weise kann Wiesbaden die Zuschüsse des Bundes erhalten!

2. Die Breite der Straßen ist für  ein Nebeneinander von Straßenbahn, Auto- und Busverkehr ungeeignet. Vorausgesetzt, dass man nicht bereits jetzt plant, den Autoverkehr aus dem Stadtzentrum komplett zu verbannen.

3. Die Kombination City-Bahn, Auto- und Busverkehr würde auf den engen Straßen Wiesbadens zu einem fatalen Verkehrsinfarkt führen.

4. Die Stadt Wiesbaden liegt in  einer hügeligen Landschaft, die für den Schienenverkehr nur bedingt (nur mit gesteigerten Instandhaltungskosten, die  mit  unseren Steuergeldern finanziert werden sollen) geeignet ist.

5. Die Straßenbahn aus dem Jahr 1898 konnte sich aus oben genannten Gründen nicht etablieren (sprich: rechnen) – und  ihre  Linien wurden nach und nach  eingestellt.  Dieses aufgegebene Projekt sollte als eine   ernstzunehmende Warnung  dienen, den damaligen Fehler nicht zu wiederholen. .

Finanzielle Gründe:

1. Alle Pro-City-Bahn-Werbemaßnahmen, sowie alle Kosten, die  durch die Entwicklung des Projektes entstehen (59 Mio!), werden schon heute direkt oder auf Umwegen,  mit  den Steuermitteln der Wiesbadener Bürger finanziert.

2.  Der  Einsatz  von ca. 320 Mio. Euro  sind für eine bisher nicht nachgewiesene Entlastung des Individualverkehrs nicht zu verantworten, zumal ein gut funktionierendes Bus-System durch ein enorm kostspieligeres, aber unflexibles System des  Öffentlichen Personennahverkehrs ersetzt würde.

3. Fehlende Transparenz bei den Investitionskosten. Aus der NKA vom 12.12. 2017 geht nicht eindeutig hervor, ob der Faktor in Höhe von 1,5 für die Gesamtstrecke Mainz-Wiesbaden-Bad Schwalbach errechnet wurde.

4. Steigende Abgabelast für Wiesbaden - durch laufende Subventionen der City-Bahn in Höhe von mindestens 2 Mio EURO  jährlich (vergleichbar mit CB-Aachen), für die nur Wiesbadener Steuerzahler gerade stehen.

5. Auch müsste mit erheblichen Zinsen für die Zwischenfinanzierung der Landes- und Bundeszuschüsse gerechnet werden. Diese Kosten würden direkt den Wiesbadener Steuerzahler belasten. (Wurden diese im Kosten-Nutzen-Analyse eingerechnet? - Unbekannt!)

6. Am Ende werden die Preise im öffentlichen Nahverkehr nicht mehr bezahlbar sein, was dann wiederum zum Umstieg auf den privaten PKW führen  wird.

Aus dem Gesagten ist ersichtlich, dass bei diesem Plan einer City-Bahn massive Probleme, Unklarheiten und Risiken bestehen. Aus den o.a.. Gründen bitten wir jeden, der unsere Argumente schlüssig findet, an unsere Unterschriftenaktion teil-zunehmen und zu unterzeichnen. Unterschreiben Sie bitte entweder auf ausliegen-den Unterschriftenlisten an unseren Info-Ständen oder direkt hier online. Helfen Sie mit, diese politische Fehlentscheidung zu stoppen, indem Sie Ihre Freunde und Bekannte von dieser Web-Seite in Kenntnis setzen. Verteilen Sie unsere  Info-Flyer und die Unterschriftenliste unter Ihre Freunde und Verwandte, damit dieser Flyer und die Unterschriftenliste so weit wie möglich im gesamten Stadtgebiet von Wiesbaden verbreitet, werden. Tragen Sie sich   in die Unterschriftenliste ein, damit Ihre Stimme gehört werden kann. Und denken Sie immer daran: Ihre Stimme zählt! Ihre Stimme kann die Fehlentscheidung „City-Bahn“ verhindern!

Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie uns, das Projekt City-Bahn zu stoppen!

Und wer die Bürgerinitiatige BSCB! auch finanziell unterstützen möchte:

Bankverbindung: Sparda Bahn Hessen, DE37 5009 0500 0005 7888 98,

BSCB! - i.A. Katharina Tauc