Höre und staune: Bei dem "Pro-Klima-Mobilitätleitbild-Veranstaltung" vom 25.6.2019, hat Frau Ina-Marie Orawietz (Architektin und Stadtplanerin) bei Ihrem Vortrag  

die Bürger der Stadt Wiesbaden mit den wilden Stadt-Tauben verglichen. (!!)          

Da müssen wir uns Fragen: Ist dies geschmacklose Bild etwa auch die Meinung der städtischen Politiker? Die Tauben werden in Wiesbaden bekämpft, da Sie die historische Gebäuden mit dem Kot beglücken und dadurch Krankheiten verbreiten (dies wird besonders bei unserem Hauptbahnhof jedem Besucher klar). 

________________________________________________________________________________________

Klage beim Verwaltungsgericht wird in den nächsten Tagen eingereicht.

 Liebe Bürgerinnen und Bürger, 

die Stadtverordnetenversammlung hat unser Bürgerbegehren "Ein Herz für Wiesbaden - NEIN zur City-Bahn!" abgelehnt, ohne stichhaltige Gründe dafür anzugeben. Dagegen werden wir klagen: Mal sehen, ob in diesem Staat das hochgepriesene Wort DEMOKRATIE noch mehr Gewicht hat, als eine Feder. Zunächst  liefern wir Ihnen zwei entscheidende Daten, die Sie aus den Zeitungen leider nicht erfahren werden.
Durch das Rechtsamt wurden unserer Bürgerinitiative BSCB! insgesamt 10 146 gültige Stimmen anerkannt. Die BI-Mitbestimmung hat laut Rechtsamt 8 987 Stimmen eingesammelt. Mehr interessantes folgt u.a.:
Kommunalaufsichtsbeschwerde bezüglich ESWE Verkehr, Wiesbaden, April 2019
Sehr geehrte Damen und Herren,
gemäß dem Beteiligungsbericht 2017 der Landeshauptstadt Wiesbaden ist Gegenstand der ESWE Verkehrsgesellschaft mbH u.a. "die Beförderung von Personen und Gütern mit Kraftfahrzeugen und Bahnen". Der Beteiligungsbericht 2017 enthält Hinweis, dass die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt sind. Es ist insoweit von einer wirtschaftlichen Betätigung der Landesshauptstadt Wiesbaden auszugehen.
Laut Beteiligungsbericht 2017 wurden folgende Verluste von ESWE Verkehr übernommen:
2015: -20,4 Mio €
2016: -15,3 Mio €
2017: -20,6 Mio
Für die Folgejahre sind folgende Zahlen öffentlich bekannt:
2018: -27,1 Mio €   (laut Beteiligungsbericht 2017)
2019: -34,5 Mio €   (laut Beschluss Beteiligungsausschuss vom 19. März 2019; s. Anhang)
2020: -39,7 Mio €   (ebenda)
2021: -43,0 Mio €   (ebenda)
2022: -45,3 Mio €   (ebenda)
2023: -48,5 Mio €   (ebenda)
Angesichts der beträchtlichen Verluste der Vergangenheit ist bereits nicht zu erkennen, inwieweit ESWE Verkehr so geführt wird, dass das Unternehmen einen Überschuss für den Haushalt der Gemeinde abwirft. Gleichwohl ist bekannt, dass in den Jahren bis etwa 2014 darauf hin gearbeitet wurde, den Verlust möglichst gering zu halten. Dementsprechend bekamen die im Jahr 2014 fristlos entlassenen Geschäftsführer Boni, wenn der geplante Verlust unterschritten wurde. Das ist aus entsprechenden Presseberichten bekannt.
 
Spätestens seit 2017 ist ein kontinuierlicher Aufwärtstrend der Verluste zu erkennen, der offensichtlich von den politischen Gremien der Stadt gefördert wird. Begründet wird dies mit Projekten wie CityBahn und emissionsfreier ÖPNV. So wurde kürzlich bekannt, dass das Unternehmen für die Beschaffung von 56 Elektrobussen (inkl. Ladeinfrastruktur) insgesamt 51 Mio € ausgeben wird. Auch wenn man berücksichtigt, dass ca. 15 Mio € an Fördermitteln vom Bundesumweltministerium für dieses Vorhaben zugesagt sind, ist für den einzelnen Elektrobus inklusive Ladeinfrastrukur mehr als doppelt soviel zu zahlen wie für einen vergleichbaren Dieselbus, für den die Infrastruktur bereits vorhanden ist. Die Wirtschaftlichkeit wird zusätzlich dadurch beeinträchtigt, dass Elektrobusse weniger Fahrgäste befördern können als Dieselbusse und voraussichtlich mehr Fahrzeuge und mehr Fahrpersonal erforderlich sein werden wegen der nötigen Ladevorgänge. Zieht man auch in Betracht, dass ein moderner Euro-6-Dieselbus auch nicht wesentlich mehr Schadstoffe ausstößt als ein PKW, scheinen Zweifel zumindest an der wirtschaftlichen Sinnhaftigkeit der geplanten Umstellung der Busflotte auf Elektroantrieb mehr als angebracht.

Im Hinblick auf § 121 Abs. 7 HGO ist klar, dass die Erträge weder alle Aufwendungen und kalkulatorischen Kosten decken noch Zuführungen zum Eigenkapital ermöglicht werden und schon gar nicht eine marktübliche Verzinsung des Eigenkapitals erzielt wird. Es ist somit denkbar, dass die Unternehmenspolitik von ESWE Verkehr gegen die HGO verstößt. Zumindest stellt sich die Frage, in welcher Größenordnung Verluste des Unternehmens noch durch die Vorschriften der HGO gedeckt sind und ab welcher Größenordnung eine "rote Linie" überschritten wird. Es stellt sich auch die Frage, inwieweit umweltpolitische Zielsetzungen zum alleinigen Maßstab erhoben werden dürfen, wenn es
eigentlich doch um eine wirtschaftliche Betätigung einer Gemeinde geht.In diesem Sinne erlaube ich mir, hiermit Kommunalaufsichtsbeschwerde einzulegen und bitte um Ihre baldige Stellungnahme.
Mit freundlichen Grüßen

--------------------------------------------------------------------------------------

Liebe Bürgerinnen und Bürger, u.a Text haben wir an alle Zeitungen geschickt. Da die meisten Zeitungen, die das Wort "Demokratie" so oft und gerne in Mund nehmen, die Texte unserer Bürgerinitiative aber mit Vorliebe ignorieren, veröffentliche ich den Text hier:

Die Stadtverordnetenversammlung hat mit den Stimmen von SPD, CDU und Grünen gegen die Bürger Wiesbadens entschieden, indem sie die beiden Anträge zum Bürger-begehren, das in diesem Jahr realisiert werden soll, abgelehnt haben. Die „BI Busse statt City-Bahn!“ wird  gegen diese Entscheidung widerspruch einlegen. Direkt vor den Wahlen fühlten sich die Fraktionen der SPD, Grünen und der CDU dazu gezwungen, die Wähler durch ein Vertreterbegehren für Sommer 2020 zu vertrösten.
Doch welche Partei hat sich je an ein Wahlversprechen auch mal gehalten?
Ziel von der Entscheidung war einzig und allein: Zeit zu gewinnen, um weitere Millionen von unseren sauer verdienten Steuergelder für die City-Bahn-Planung ausgegeben zu können.
 
Die undemokratische Entscheidung das Bürgerbegehren zum jetzigen Zeitpunkt abzulehnen, werden SPD, CDU und Grünen spätestens bei der nächsten Kommunal-
wahl bereuen. Denn die 20 000 Unterschriften, die gegen City-Bahn innerhalb von
2 Monaten  eingesammelt wurden, zeigen wie ein klares Barometer, wo der Wille des Volkes tatsächlich liegt.                                                                                                                        Die Politiker sollten schnellstens darüber nachdenken, was das Wort DEMO-KRATOS bedeutet. 
________________________________________________________________________________________

                

                  Das Bürgerbegehren  "Ein Herz für Wiesbaden - NEIN zur City-Bahn!"

                                           ist durch die Übergabe am 19.3. 2019 beendet.

                                           Wir haben 11 003 Unterschriften gesammelt!

 

         

                      Das Bürgerbegehren:  Antragsformular Bürgerbegehren (bitte anklicken)

 

Die Bürgerinitiative „Busse statt City-Bahn!“ teilt mit: Das Einsammeln von Unterschriften für das Bürgerbegehren „Ein Herz für Wiesbaden - NEIN zur City-Bahn!“ verläuft sehr erfolgreich.  Unser Bürgerbegehren ist ein „Initiierendes“ Bürgerbegehren, und so sind wir an keine Fristen gebunden. Trotz allem haben wir innerhalb von 8 Wochen 11 000 Unterschriften eingesammelt. Deshalb können wir schon jetzt die Unterschriftenlisten an den Oberbürgermeister  abliefern.  Am liebsten wäre es uns gewesen, die Unterschriften mit denen der Bürgerinitiative Mitbestimmung an den OB gemeinsam zu übergeben. Die Bürgerinitiative Mitbestimmung hat sich leider dagegen ausgesprochen, was wir, zusammen mit vielen Bürgern dieser Stadt, als äußerst bedauerlich finden.

Mit der Übergabe der Unterschriftenlisten, die am 19.3. um 15 Uhr an den Oberbürgermeister Sven Gerich im Rathaus  stattfindet, endet auch die Möglichkeit,  sich als Bürger durch eine Unterschrift gegen die City-Bahn auszusprechen. Es werden eventuell nur Nachträge bis zu diesem Datum akzeptiert.  Deshalb bitten wir alle Bürger, die noch unterschreiben möchten, dies bis spätestens zum 18.03. 2019 zu tun.                       Die genaue Anzahl  der Unterschriften folgt dann per Mitteilung an die Presse am Dienstag dem 19.03. 2019.

______________________________________________________________________________

Die Antragsformulare für das Bürgerbegehren können Sie unter folgendem Link herunterladen: Antragsformular (bitte anklicken)                                                            WICHTIG!: Vorder- und Rückseite sollen auf ein Blatt gedruckt werden!

Bitte helfen Sie uns,  die  City-Bahn  in Wiesbaden  zu stoppen.  Das Bürgerbegehren  ist  nur  dann erfolgreich,  wenn  wir  das Quorum  von 6300 wahlberechtigten Stimmen / Unterschiften erreichen. Dann muss der Magistrat der Stadt Wiesbaden  einen Bürgerentscheid (Wahlen) in Sachen „City-Bahn Wiesbaden“ - ja oder nein – einleiten.

Wir bitten Sie freundlich, das Antragsformular auf der Rückseite VOLLSTÄNDIG (Name, Vorname, Gebut´rtsdatum, vollständige Adresse mit PLZ und Ortsangabe) in Blockschrift und gut lesbar auszufüllen. Die Spalte VERMERK bitte nicht beschriften! Sonst ist Ihre Stimme ungültig! Dann bitte unterschreiben und schnellstmöglich   an folgende Adresse zu schicken:

Katarina Tauc, An der Aulenkaut 31, 65197 Wiesbaden                                                                                                                                                                           Auf einem Formular können sich max. 3 Personen eintragen und unterschreiben. (Familienmitglieder, Angehörige, Freunde, Nachbarn usw.)                                                     Sie können das Formular auch bei allen auf dem Formular (Seite 1) angegebenen Vertrauenspersonen abgeben oder in den Briefkasten einwerfen.                                                                                                                                                                             Für noch weitere zusätzliche Antragsformulare für das Bürgerbegehren wenden Sie sich bitte an Frau Katharina Tauc oder an eine der Vertrauenspersonen (Antragsformular Seite1)                             

Bei Fragen zum Antragsformular stehen ihnen die Vertrauenspersonen jederzeit zur Verfügung.

                                                                                                                                                                            Es ist eine Herausforderung mindestens 6300 Unterschriften einzusammeln und diese für eine Abgabe für den Magistrat vorzubereiten. Dazu benötigen wir nun ihre schnelle Unterstützung, um dem Bürgerbegehren zum Erfolg zu verhelfen. Bitte warten Sie nicht und schicken Sie uns das ausgefüllte Formular schnell zurück, denn:    Ihre Stimme zählt! -  Und somit sind Sie am Ball!                                                                                                                                             

Im Voraus bedanken wir uns herzlich für ihre Beteiligung am Bürgerbegehren              und verbleiben mit freundlichen Grüßen

 

Ihr Team der  Bürgerinitiative "Busse statt City-Bahn!"

 

 i.V. Katharina Tauc

 

---------------------------------------------------------------------------------------------

 

Begründung der Aktion: Die Politiker der Stadt Wiesbaden versuchen das Projekt City-Bahn (CB) mit aller Kraft und mit allen Mitteln durchzusetzen, wobei sie bereits von Anfang an die Meinung der Bürger und Steuerzahler völlig ignorierten. Dies widerspricht allen demokratischen Grundprinzipien. Darüber hinaus möchten wir weitere Steuer-Verschwendung für das Projekt City-Bahn vermeiden, indem wir durch das Eröffnen des Bürgerbegehrens den Bürgern eine Gelegenheit geben, ihre Stimme zu erheben. Die Steuerzahler und Bürger der Stadt Wiesbaden sollten nach demokratischen Prinzipien selbst entscheiden, ob sie das Projekt City-Bahn finanzieren wollen oder nicht. Wer mit der (Fehl-)Investition City-Bahn nicht einverstanden ist, hat nun eine große Chance, durch das Bürgerbegehren „Ein Herz für Wiesbaden - NEIN zur City-Bahn!“ seine Meinung zu äußern und dadurch einen Weg zum Bürgerentscheid zu ebnen.

 

Die Stadt Wiesbaden braucht keine City-Bahn weil:

 

a) Das Wiesbadener Bussystem ist gut vernetzt, benötigt nur eine grundlegende Modernisierung und eine Anpassung an die gesteigerten Anforderungen in den Stoßzeiten. Ein Umstieg auf neue Technologien ist die Lösung. (Erdgas, Brennstoffzelle, Wasserstoffgenerator, Kraftstoffadditive) ).                                                  b) Die Breite der Wiesbadener Straßen ist für ein Nebeneinander von City-Bahn (weiter nur CB genannt) und gleichzeitigem  Auto- und Busverkehr ungeeignet.               Die CB würde in Wiesbaden zu unerträglichem Dauerstau führen.

c) Die heutigen Verkehrsprobleme kann eine CB nicht lösen. Die Hauptverkehrsprob-leme liegen nicht an der geplanten Trasse der  CB                                                                          d) Wegen der Oberleitung der CB werden zahlreiche Bäume entlang der Trasse weichen müssen (Biebricher Allee, Rheinstrasse, Trasse Klarenthal-Bad Schwalbach); zusätzlich können die verbleibende Bäume an den Wurzeln durch das 1,2 Meter tiefe Fundament entlang der Trasse bis zum.Totalverlust  geschädigt werden                           e) Tausende Parkplätze entlang der Trasse werden für Anwohner, Besucher und Einzelhandel ersatzlos wegfallen.                                                                                                          f) Der hohe finanzielle Aufwand  für eine  nicht nachgewiesene Entlastung des Individualverkehrs ist nicht zu verantworten, vor allem, wenn das vorhandene Bus-System durch ein  unflexibleres System des öffentlichen Personennahverkehrs ersetzt würde.

Helfen Sie uns, das City-Bahn-Projekt zu stoppen! Unsere Bürgerinitiative wird von engagierten Menschen vorangetrieben, die ihre Zeit und Engagement einbringen. Es gibt aber auch Mitbürger, die unsere Arbeit toll finden, aber keine Zeit haben, sich selbst zu engagieren und uns stattdessen mit einer Geldspende unterstützen wollen. Dies war noch nie so wichtig wie in diesen Tagen, denn ohne eine finanzielle Basis können wir das Bürgerbegehren nicht in die Wege leiten. Für die bevorstehenden Schritte benötigen wir finanzielle Mittel, um Dinge zu organisieren wie:

juristischen Rat einholen ..............................................                                                                        Flyer, Plakate und Banner drucken ……………………………                                                       Werbung schalten in lokalen Medien, usw.

 

Wenn Sie uns dabei unterstützen wollen freuen wir uns über eine Spende an folgende Kto.Nr:

IBAN: DE37 5009 0500 0005 7888 98

BI-BSCB! – Katharina Tauc, Verw. Zw: Ein Herz für Wiesbaden!

 

Ihre Bürgerinitiative Busse statt City-Bahn!

 

 

Hurra! - Wir waren in RTL Hessen-Sendung! Die Sendung kann auch über Link auf unserer BI-BSCB! - Website eingesehen werden:     https://www.rtl-hessen.de/beitrag/streit-um-citybahn-Wiesbaden

__________________________________________________________________________________________________________________________

Wir sind eine Bürgerinitiative, die sich dafür einsetzt, das Projekt „City-Bahn““ zu verhindern. Einige unsere Mitglieder waren bei den vorherigen Bürgerinitiativen „Busse statt Stadtbahn“ (1998-2000) und „“Busse statt Aartalbahn““ (2008-2009) bereits aktiv.

 

Wir plädieren für den Stopp des Projektes „City-Bahn“ und fragen uns, auf welcher Grundlage die Stadtverordnetenversammlung am 21.12.2017 die Genehmigung der Entwurfsplanung  erteilt hat. Auf Grund der Nutzen-Kosten-Analyse (NKA) sicherlich nicht, denn die detaillierte NKA lag den Stadtparlamentariern zum Zeitpunkt ihrer Beschlussfassung nicht vor. Eins muss man dabei wissen: Die gesamte Planung der City-Bahn, sowie die Werbung für dieses Projekt  wird direkt oder indirekt bereits jetzt  von  unseren Steuergeldern finanziert. Und wer hat die Genehmigungen zur Planung erteilt? Der eigentliche 100% Eigentümer von ESWE und City-Bahn AG - die Stadt Wiesbaden (sprich: das Stadtparlament).

Die gegenwärtig  veranschlagten Gesamtkosten in Höhe von 320 Mio. € (anfängliche Schätzungen gingen von 450 Mio.  aus ) sind für eine nicht   nachgewiesene Entlastung des Individualverkehrs nicht zu verantworten, zumal in Wiesbaden ein gut funktionierendes Bus-System bereits existiert.  Die City-Bahn kann wegen der Enge der Straßen niemals zur Entlastung des Individualverkehrs führen, denn 4-spurige Straßen würden durch die City-Bahn auf 2 Fahrspuren reduziert.    Auf stark frequentierten Straßen (Biebricher Allee, Bahnhofstrasse, Rheinstrasse, usw.) wird dies zu einem Stau ohne Ende und eine Vervielfachung des CO2-Ausstoßes führen. Es ist nicht anzunehmen, dass die Autofahrer, die ihre Arbeitsstelle bislang mit dem eigenen PKW erreichen, auf  die City-Bahn umsteigen werden, wenn ihre Arbeit nicht gerade zufällig an der - City-Bahn-Trasse liegt. Ebenfalls ist es nicht anzunehmen, dass Arbeitnehmer ihren Firmensitz in die Nähe des City-Bahn verlagern werden nur damit die Prognosen von Prof. Zemlin  erfüllt werden können. Daher ist seine These der  Verlagerung des Verkehrs vom   selbstgenutzten PKW auf die City-Bahn hinfällig.

Die City-Bahn AG hat  - trotz zahlreicher Anstrengungen - bis heute kein überzeugendes Konzept vorgelegt, wie die Verkehrssituation Wiesbadens durch eine Straßenbahn entlastet werden  könnte, ohne zugleich gravierende Nachteile an anderer Stelle für die Bevölkerung neu zu schaffen.  Da zudem die detaillierte NKA bis heute nicht für die Öffentlichkeit überprüfbar ist, verliert das Projekt jegliche Legitimation.

 

Wir betrachten dieses Projekt als eine ungeheuerliche Steuerverschwendung in einer Zeit, wo die Straßen, sowie die meisten Schulen, Sporthallen  in Wiesbaden einer dringenden  Sanierung  bedürfen. Wir, die Bürger dieser Stadt, stellen das Projekt „City-Bahn“  wegen seiner unmittelbaren wie auch künftigen Kosten in Millionenhöhe , wegen seiner gravierenden und nicht mehr rückgängig zu machenden Eingriffe in das Stadtbild und den Individualverkehr (mit direkten Folgen für den Einzelhandel, die Wirtschaft, das Handwerk und die Anwohner) und wegen seiner langfristigen finanziellen Folgen in Frage. Unsere Steuergelder können effektiver und bürgernäher eingesetzt werden: Für eine dringende und flächendeckende Sanierung der Straßen, für eine bessere Reinigung der Stadt, sowie für die Sanierung der Schulen, und Einstellung von fehlenden Lehrkräften. (Aber dafür bekommt die Stadt  keine Zuschüsse des Bundes.)

 

Folgen des City-Bahn-Projektes:

1. Die City-Bahn-Haltestellen sollen in Abständen von jeweils  600 Meter-Entfernung gebaut werden. Die  derzeitige Entfernung zwischen den Bushaltestellen beträgt nur 300 Meter. Demzufolge bedeutet das City-Bahn-System eine 100%ige Verschlechterung der Haltestellen-Erreichbarkeit. Trotzdem behauptet Prof. Zemlin (ESWE Verkehr), dass die City-Bahn 100 000 Fahrgäste täglich  befördern würde. Auf unsere Nachfrage: WIE diese denn zu den Straßenbahnhaltestellen gelangen sollen? - Lautete die Antwort: MIT DEN BUSSEN! (Willkommen im Irrenhaus!)

2. Die These der Verlagerung des Verkehrs vom Auto auf die City-Bahn ist hinfällig: Es ist nicht anzunehmen, dass die Autofahrer, die ihre Arbeitsstelle durch den Fahrzeug erreichen müssen, auf CB umsteigen werden, wenn ihre Arbeit nicht an der CB-Trasse liegt. Ebenfalls ist es nicht anzunehmen, dass die Arbeitnehmer ihre Arbeitsstelle, die nicht an der Trasse liegt, gegen einer Arbeit austauschen, die an der CB-Trasse liegen würde.

3. Die These, die City-Bahn  sei umweltfreundlich (angeblich sollen durch die  City-Bahn eine Lärmminderung und eine Abgasreduktion  um 4.500 Tonnen CO2 erreicht werden können)  ist eine waschechte Demagogie par excellence! Bei der Trasse der City-Bahn wird es sich überwiegend um Schotter-Gleise handeln, die nicht in die Fahrbahn integriert  sind ; aus diesem  Grund muss die City-Bahn ein von der übrigen Fahrbahn abgetrenntes Gleisbett erhalten, das für   andere Fahrzeuge nicht befahrbar sein wird (Nur für diese Variante bekommt man die Zuschüsse des Bundes!) Die breitesten betroffenen Straßen, die wir in Wiesbaden haben, sind die 4-spurigen Straßen (2 in einer Richtung, 2 in der Gegenrichtung) Biebricher Allee, Rheinstraße, Bahnhofstraße und Klarenthaler Straße, alle übrigen Straßen sind wesentlich enger und maximal 2-spurig gebaut. Alle diesen Straßen sind schon heute deutlich belastet. Wenn man in beiden Richtungen 1 Fahrspur für die City-Bahn weg nimmt, ist auf den Rest-Spuren ein Stopp-and- Go bis hin zum Verkehrsinfarkt vorprogrammiert. Stopp-and-Go führt bekanntlich zu einem Mehrfachen an CO2 -Belastung.

4. Behinderung des Verkehrsflusses - Der Verkehrsfluss Wiesbadens wird durch Straßenbahnen behindert. Die Züge werden sich als bis zu 75 Meter lange Lindwürmer durch unsere Stadt winden und für ein Verkehrschaos sorgen.

5. Bei dem durch die City-Bahn entstandene einspurige Autoverkehr, werden die Rettungsdienste, Feuerwehr und Polizei  massiv am Durchgang behindert.

6. Wohin mit den Autos auf der Trasse und in den Nebenstraßen? - Fast alle Parkplätze an der Gesamt-Strecke werden der Trasse der City-Bahn weichen müssen.

7. Die meisten Bäume an der Strecke müssen aufgrund der Elektroleitung gefällt werden. (Biebricher Allee, Rheinstraße, tausende Bäume entlang der Aartalbahnstrecke).

8. Die Länge eines City-Bahn-Zuges soll 75 Meter sein. Wohin sollen diese Haltestellen, bei der durch die City-Bahn bereits verursachten   Einspurigkeit der Fahrbahnen ? (Wurden die Kosten für die Haltestellen in die Machbarkeitsstudie eingerechnet?)

9. Es müssen alle Leitungen/Kanäle im Erdreich verlegt werden, die sich im Streckenverlauf befinden. Damit sind erhebliche Baumaßnahmen (sprich LÄRM) vorprogrammiert.  In ihrer Folge werden dann ganze Straßen gesperrt und ein dadurch verursachtes Verkehrschaos ist unausweichlich. - (Wurden diese Kosten in die Kosten Nutzen-Untersuchung aufgenommen? - Unbekannt!)

10. Wie wird der Bürger vor dem Lärm während der Bauarbeiten geschützt?                                    Wie kann er sich vor dem Lärm des 75 Meter langen City-Bahn-Zuges schützen? (Wurden diese Kosten in die Kosten-Nutzen-Analyse aufgenommen? - Unbekannt) 
http://www.badische-zeitung.de/anwohner-zeigen-die-vag-wegen-lauten-strassenbahnen-an

11. Ein Überqueren der City-Bahn-Gleise ist nur an ausgewählten Stellen möglich.

12. Die Grundmauern der Häuser an der Strecke werden durch die City-Bahn  aufgrund ständiger Erschütterungen beschädigt. Deutliche Immobilienentwertung (viz. Mainzelbahn) folgt. Wurden hier Gutachten erstellt und wurde ermittelt, wie man dieses Problem lösen will? Wurde dieses Problem in die  Kosten-Nutzen-Analyse aufgenommen?

13. Auf der Trasse der Aartalbahn hat sich innerhalb der 45 Jahre seit ihrer Stilllegung ein Biotop entwickelt; auf der stillgelegten Strecke leben inzwischen unter Artenschutz stehende Tiere und diverse Vogelarten. Soll dieses Biotop durch die Reaktivierung der Strecke Wiesbaden-Bad Schwalbach zerstört werden? Werden diese Aspekte  in der NKA mit einbezogen?

Historische und geographische Hintergründe:

1. Das historische Zentrum von Wiesbaden wurde als Kurort angelegt, nicht als Stadtmetropole. Daher sollte das historische Stadtbild erhalten bleiben und nicht durch Schotter-Gleise verschandelt werden. Für die City- Bahn soll auf mind. 90 % der Strecke ein eigenes ca. 6m breites Schotter-Gleisbett mit Oberleitungen durch die Stadt verlegt werden,  das für andere Verkehrsteilnehmer nicht befahrbar ist, denn nur auf diese Weise kann Wiesbaden die Zuschüsse des Bundes erhalten!

2. Die Breite der Straßen ist für  ein Nebeneinander von Straßenbahn, Auto- und Busverkehr ungeeignet. Vorausgesetzt, dass man nicht bereits jetzt plant, den Autoverkehr aus dem Stadtzentrum komplett zu verbannen.

3. Die Kombination City-Bahn, Auto- und Busverkehr würde auf den engen Straßen Wiesbadens zu einem fatalen Verkehrsinfarkt führen.

4. Die Stadt Wiesbaden liegt in  einer hügeligen Landschaft, die für den Schienenverkehr nur bedingt (nur mit gesteigerten Instandhaltungskosten, die  mit  unseren Steuergeldern finanziert werden sollen) geeignet ist.

5. Die Straßenbahn aus dem Jahr 1898 konnte sich aus oben genannten Gründen nicht etablieren (sprich: rechnen) – und  ihre  Linien wurden nach und nach  eingestellt.  Dieses aufgegebene Projekt sollte als eine   ernstzunehmende Warnung  dienen, den damaligen Fehler nicht zu wiederholen. .

Finanzielle Gründe:

1. Alle Pro-City-Bahn-Werbemaßnahmen, sowie alle Kosten, die  durch die Entwicklung des Projektes entstehen (59 Mio!), werden schon heute direkt oder auf Umwegen,  mit  den Steuermitteln der Wiesbadener Bürger finanziert.

2.  Der  Einsatz  von ca. 320 Mio. Euro  sind für eine bisher nicht nachgewiesene Entlastung des Individualverkehrs nicht zu verantworten, zumal ein gut funktionierendes Bus-System durch ein enorm kostspieligeres, aber unflexibles System des  Öffentlichen Personennahverkehrs ersetzt würde.

3. Fehlende Transparenz bei den Investitionskosten. Aus der NKA vom 12.12. 2017 geht nicht eindeutig hervor, ob der Faktor in Höhe von 1,5 für die Gesamtstrecke Mainz-Wiesbaden-Bad Schwalbach errechnet wurde.

4. Steigende Abgabelast für Wiesbaden - durch laufende Subventionen der City-Bahn in Höhe von mindestens 2 Mio EURO  jährlich (vergleichbar mit CB-Aachen), für die nur Wiesbadener Steuerzahler gerade stehen.

5. Auch müsste mit erheblichen Zinsen für die Zwischenfinanzierung der Landes- und Bundeszuschüsse gerechnet werden. Diese Kosten würden direkt den Wiesbadener Steuerzahler belasten. (Wurden diese im Kosten-Nutzen-Analyse eingerechnet? - Unbekannt!)

6. Am Ende werden die Preise im öffentlichen Nahverkehr nicht mehr bezahlbar sein, was dann wiederum zum Umstieg auf den privaten PKW führen  wird.

Aus dem Gesagten ist ersichtlich, dass bei diesem Plan einer City-Bahn massive Probleme, Unklarheiten und Risiken bestehen. Aus den o.a.. Gründen bitten wir jeden, der unsere Argumente schlüssig findet, an unsere Unterschriftenaktion teil-zunehmen und zu unterzeichnen. Unterschreiben Sie bitte entweder auf ausliegen-den Unterschriftenlisten an unseren Info-Ständen oder direkt hier online. Helfen Sie mit, diese politische Fehlentscheidung zu stoppen, indem Sie Ihre Freunde und Bekannte von dieser Web-Seite in Kenntnis setzen. Verteilen Sie unsere  Info-Flyer und die Unterschriftenliste unter Ihre Freunde und Verwandte, damit dieser Flyer und die Unterschriftenliste so weit wie möglich im gesamten Stadtgebiet von Wiesbaden verbreitet, werden. Tragen Sie sich   in die Unterschriftenliste ein, damit Ihre Stimme gehört werden kann. Und denken Sie immer daran: Ihre Stimme zählt! Ihre Stimme kann die Fehlentscheidung „City-Bahn“ verhindern!

Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie uns, das Projekt City-Bahn zu stoppen!

Und wer die Bürgerinitiatige BSCB! auch finanziell unterstützen möchte:

Bankverbindung: Sparda Bank Hessen, DE37 5009 0500 0005 7888 98,

BSCB! - i.A. Katharina Tauc